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20.11.2020 - Geflügelpest im Landkreis Rostock

Geflügelpest

Die Geflügelpest ist eine hoch ansteckende Tierseuche. Alle Geflügelhaltungen sind dem Veterinäramt des Landkreises Rostock zu melden! Wer seine Geflügelhaltung nicht meldet, riskiert ein hohes Bußgeld. Ohne eine Anmeldung gibt es auch keine Entschädigung durch die Tierseuchenkasse, für die ebenfalls eine Anmeldung notwendig ist. Aktuelle Informationen des Landwirtschaftsministeriums zur Geflügelpest finden Sie hier.

Übersichtskarte mit Sperrbezirken und Beobachtungsgebieten

Allgemeinverfügung des Landkreises Rostock - Tierseuchenrechtliche Anordnung zur Aufstallung zum Schutz gegen die Geflügelpest

Tierseuchen Benachrichtigung für die Kommunen des Landkreises Rostock

Sämtliche Geflügelhaltungen sind dem Veterinäramt des Landkreises Rostock unverzüglich anzuzeigen und bei der Tierseuchenkasse Mecklenburg-Vorpommern anzumelden.
 
 

 

 

Meldungen zum Infektionsgeschehen

+ + 20.11.2020 Keulung von Legehennen in Gnoien beendet + +
 
Die Keulung von 67.000 Legehennen in mehreren Ställen und Betrieben bei Gnoien ist beendet. In der Nacht zum Freitag wurden die verbliebenen Bestände tierschutzgerecht gefangen und gekeult. Die Desinfektion der betroffenen Ställe und angrenzenden Gelände erfolgt im Anschluss. Der Dung wird mit Kalk zu einer Dunglage zusammengetragen und muss zur Desinfektion mehrere Wochen ablagern. Das Material wird anschließend von einem Spezialunternehmen sicher entsorgt. Nach der Dungentsorgung wird nochmals desinfiziert. Bevor neue Tiere eingestallt werden, muss das Veterinäramt des Landkreises Rostock die Betriebe erst wieder freigegeben.
Ausschlaggebend für die Keulung der Bestände waren ausschließlich infektiologische Gründe. Die Bekämpfung der Geflügelpest war nicht nur auf die akut erkrankten Bestände zu beschränken. Das hochansteckende Virus verbreitet sich zügig und es bestand die Gefahr, dass auch die benachbarten Bestände mit zeitlichem Verzug von der Tierseuche erfasst würden. Dieses Risiko und der Austrag des Virus über die Betriebe hinaus, waren zu bannen. Ökonomische Gründe waren nicht ausschlaggebend für das Vorgehen des Veterinäramtes. Die Keulung der großen Bestände war nicht das Ziel, sondern eine Folge der Risikobewertung des Ausbruchsgeschehens, der Haltungsform und räumlichen Nähe.
 
+ + 18.11.2020 Bekämpfung der Geflügelpest in Gnoien gestartet + +
 
Der Landkreis Rostock hat die Keulung von 67.000 Hühnern in mehreren Ställen bei Gnoien veranlasst. Betroffen sind die Anlagen von zwei Unternehmen. Diese Maßnahme dient der Eindämmung des Geflügelpestausbruchs in zwei Ställen mit Legehennen. Das Vorgehen des Landkreises ist sachgemäß und so soll zu eine beherrschbare Situation hergestellt werden. kommen. Die betroffenen Unternehmen haben sich in vorbildlicher Weise verhalten, leider ist es zum Eintrag des Virus gekommen. Die Entscheidung ist nicht leichtgefallen, jetzt gilt es aber, den Ausbruch konsequent zu bekämpfen.
Der Landkreis Rostock verfügt außerdem eine Stallpflicht in Risikogebieten und für alle gewerblichen Geflügelhalter. Dies betrifft Orte an oder in der Nähe von Fließgewässern, Seen, der Küste und Rastplätzen von Zugvögeln. Alle Geflügelhalter im gesamten Landkreis Rostock sind zu Wachsamkeit und Stallhygiene aufgerufen. Jeder Kontakt mit Wildvögeln ist zu unterbinden.
 
 
+ + 16.11.2020 Geflügelpest bei Gnoien festgestellt
 
 
In einem Legehennenbetrieb bei Gnoien ist das Geflügelpestvirus H5N8 festgestellt worden. Amtsveterinäre des Landkreises Rostock haben Proben veranlasst, nachdem dort von Mitarbeiter*innen tote Tiere entdeckt worden waren. Ein Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet sind verfügt!

Im Sperrbezirk und dem Beobachtungsgebiet ist sämtliches Geflügel aufzustallen oder in gegen Wildvögel gesicherten und überdachten Anlagen zu halten. Alle Bestände sind dem Veterinäramt unverzüglich mitzuteilen. Geflügelausstellungen, Geflügelmärkte oder Veranstaltungen ähnlicher Art sind verboten. Für Geflügelhalter gelten strenge Hygienevorschriften.

Einzelheiten für Maßnahmen im Sperrbezirk sowie die betroffenen Gemeinden des Beobachtungsgebiets und die dort geltenden Regeln entnehmen Sie bitte der nachstehenden Tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung des Landkreises Rostock.

 
+ + 15.11.2020 - Geflügelpest bei Neubukow ausgebrochen + +
 
In einem Legehennenbetrieb bei Neubukow (Landkreis Rostock) ist das Geflügelpestvirus H5N8 festgestellt worden. Amtsveterinäre des Landkreises Rostock und die Tierärztin des Betriebes hatten dort Proben entnommen, nachdem der Geflügelhalter in den zurückliegenden Tagen Krankheitssymptome bei den Tieren, Legedepression und schließlich hohe Tierverluste beobachtet hatte.
 
 

Agrarminister Dr. Till Backhaus appelliert an die Geflügelhalter im Land, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen: „Leider ist eingetreten, was wir seit Wochen befürchten: Wir haben es mit einem aktiven Seuchengeschehen im ganzen Land zu tun. Vier von sechs Landkreise sind inzwischen von der Geflügelpest betroffen. Auch in diesem Fall sind die getroffenen Maßnahmen eng mit uns abgestimmt. In der kommenden Woche werde ich mich mit den Landräten über das weitere Vorgehen beraten. Bis dahin rate ich den Geflügelhaltern, alles zu tun, um ihre Bestände zu schützen. Wo es möglich ist, sollte das Geflügel aufgestallt werden. Zur Schlachtung anstehendes Geflügel sollte geschlachtet werden, bevor die Tierseuche eine Vermarktung unmöglich macht. Dass die Biosicherheitsmaßnahmen weiterhin hoch zu halten sind, versteht sich wohl von selbst.“

Rund um den Betrieb mit ursprünglich 3000 Tieren sind ein Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet verfügt worden, in denen strenge Regeln für Geflügelhalter und die Geflügelverarbeitung gelten.

„Der Landkreis Rostock und das Landwirtschaftsministerium stehen im engen Austausch wegen des Geflügelpestausbruchs. Wir werden die Situation hier zunächst mit lokalen Maßnahmen bekämpfen. In der kommenden Woche werden der Landwirtschaftsminister, meine Landratskollegen und –kollegin und ich gemeinsam über das weitere, landesweite Vorgehen beraten“, erklärt Landrat Sebastian Constien.

„In jedem Fall sind schon jetzt alle Geflügelhalter zu Vorsicht und besonderer Wachsamkeit aufgerufen. Alle Geflügelbestände müssen dem Veterinäramt gemeldet sein, Stallhygiene und Schutz vor Kontakt mit Wildvögeln haben jetzt Priorität“, verdeutlicht Landrat Constien.

Der Sperrbezirk umfasst die Stadt Neubukow mit den Ortsteilen Buschmühlen, Malpendorf, Neubukow, Spriehusen, Steinbrink, die Gemeinde Biendorf mit den Ortsteilen Jörnstorf Dorf, Jörnstorf Hof, Lehnenhof sowie die Stadt Rerik mit den Ortsteilen Russow, Russow Ausbau.

Im Sperrbezirk ist sämtliches Geflügel aufzustallen oder in gegen Wildvögel gesicherten und überdachten Anlagen zu halten. Alle Bestände sind dem Veterinäramt unverzüglich mitzuteilen. Geflügelausstellungen, Geflügelmärkte oder Veranstaltungen ähnlicher Art sind verboten. Für Geflügelhalter gelten strenge Hygienevorschriften.

Einzelheiten für Maßnahmen im Sperrbezirk sowie die betroffenen Gemeinden des Beobachtungsgebiets und die dort geltenden Regeln entnehmen Sie bitte der nachstehenden Tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung des Landkreises Rostock.

  Kontakt Pressestelle

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